Die Eingewöhnung

Grundvorrausetzung für eine gelingende Tagespflege ist der Aufbau einer vertrauten und positiven Beziehung zwischen dem Tageskind und der Tagesmutter. In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Tagespflegeperson deren Räumlichkeiten den Tagesablauf und die anderen Tageskinder im Beisein seiner wichtigsten Bezugsperson kennen.

 

Auf jeden Fall sollten für eine begleitete Eingewöhnung 4 bis 6 Wochen eingeplant werden. Wichtig ist das eine Bezugsperson (Mama oder Papa) die Eingewöhnungsphase begleitet und jederzeit für mich erreichbar ist. Die Eltern sollten unbedingt daran denken dem Kind sein Lieblingskuscheltier oder den Schnuller mitzugeben, das verschafft dem Kind Sicherheit.

 

In den ersten 3-4 Tagen sind die Bezugsperson und das Kind gemeinsam für jeweils eine Stunde pro Tag bei uns zu Besuch. Die Anwesenheit von Mama oder Papa ist von großer Bedeutung, denn sie stellt für das Kind Sicherheit in der fremden Umgebung dar, es findet so Schutz, Unterstützung und Ermutigung und kann seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend die neuen Räume, Personen und Spielmaterialien kennen lernen. Am 5 Tag bleibt die Bezugsperson für eine Weile mit in der Tagespflegestelle und geht dann für eine halbe Stunde, bleibt aber in der Nähe und erreichbar. In den folgenden Tagen werden die Stunden wo das Kind allein in der Tagespflegestelle bleibt erhöht bis es eine Bindung zur Tagespflegeperson aufgebaut hat. Erst wenn das Kind sich von der mir trösten lässt und sich bei uns wohl fühlt ist die Eingewöhnung abgeschlossen.